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Welches Holz passt
zu deinem Zuhause?

Die Holzart entscheidet mehr über die Wirkung eines Tisches als jede andere Einzelheit. Sie legt Farbton, Maserung und Charakter fest, und sie bestimmt, ob ein Raum ruhiger oder lebendiger wird. Hier steht, welches Holz zu welcher Einrichtung passt.

№ 01 · Vorüberlegung

Drei Fragen vor der Holzwahl

Bevor es um Holzarten geht, lohnen sich drei ehrliche Antworten. Sie grenzen die Auswahl meist schon auf zwei bis drei Kandidaten ein.

  • Wie hell ist der Raum? In einem dunklen Raum wirkt Nussbaum schnell schwer. Helle Hölzer wie Esche oder Ahorn öffnen den Raum, dunkle schließen ihn.
  • Wie viel Unruhe verträgt der Raum schon? Wer gemusterte Teppiche, viele Bilder und offene Regale hat, sollte eine ruhige Maserung wählen. In einem reduzierten Raum darf der Tisch das auffällige Stück sein.
  • Welche Hölzer sind schon da? Parkett, Türen und Schränke geben einen Grundton vor. Eine leichte Abweichung sieht nach Fehler aus, ein klarer Kontrast nach Absicht. Der Mittelweg ist die schlechteste Wahl.

№ 02 · Skandinavisch

Hell, ruhig, zurückhaltend

Skandinavische Einrichtung lebt von hellen Flächen und wenig Kontrast. Dazu passen Esche und helle Eiche am besten. Beide haben einen warmen, blassen Grundton und eine gleichmäßige Maserung, die den Raum nicht beschäftigt.

Beim Harz gilt hier: so wenig wie möglich sichtbar. Ein klarer oder milchig-weißer Fluss bleibt im Hintergrund. Ein tiefschwarzer Harzfluss würde in diesem Stil wie ein Fremdkörper wirken.

Oberfläche: geölt und matt. Glanz passt nicht zu dieser Haltung.


№ 03 · Industrial

Kontrast, Kante, Metall

Bei Industrial-Einrichtung mit Sichtbeton, Stahl und dunklen Flächen darf das Holz Charakter zeigen. Asteiche mit sichtbaren Astlöchern und Rissen ist hier stark, ebenso Altholz und dunkler Nussbaum.

Das ist der Stil, in dem ein schwarzer oder anthrazitfarbener Harzfluss richtig funktioniert. Der Kontrast zwischen warmem Holz und tiefem Schwarz ist gewollt.

Untergestell: Stahl in Schwarz oder Rohstahl, gern mit sichtbarer Konstruktion. Unsere Bauformen Sanduhr und Dickicht sind dafür gemacht.


№ 04 · Klassisch und gediegen

Tiefe Farben, feine Maserung

In klassisch möblierten Räumen mit Polstermöbeln, Teppichen und warmen Wandfarben ist Nussbaum die naheliegende Wahl. Der Farbton ist tief und schokoladig, die Maserung fein und lebendig, ohne unruhig zu sein.

Mahagoni geht in dieselbe Richtung, mit einem rötlicheren Unterton, und wirkt noch eine Spur formeller.

Harz: klar oder in einem gedeckten Ton wie Tiefblau oder Anthrazit. Kräftige Farben brechen die Ruhe dieses Stils.


№ 05 · Modern und minimalistisch

Eine Fläche, eine Aussage

In sehr reduzierten Räumen ist der Tisch oft das einzige warme Element. Hier funktioniert eine große, durchgehende Platte aus Eiche oder Nussbaum mit klarer Kante, ohne viel Harzarbeit.

Wer in diesem Stil ein auffälliges Stück will, greift zu Suar: die Bohlen sind sehr breit, die Maserung wolkig und unregelmäßig. Ein Suar-Tisch trägt einen Raum allein.


№ 06 · Die Hölzer im Überblick

Kurzporträts

Europäische Eiche

Hart, langlebig, mittlerer Braunton. In der ruhigen Variante gleichmäßig und unauffällig, als Asteiche mit deutlich mehr Charakter. Die vielseitigste Holzart und in fast jedem Stil einsetzbar.

Nussbaum

Dunkel, warm, fein gezeichnet. Das edelste der heimischen Hölzer und entsprechend teurer. Große durchgehende Bohlen sind selten.

Esche

Hell und zäh, mit betonter, geradliniger Maserung. Preislich günstiger als Eiche, optisch frischer. Gut in hellen Räumen.

Suar

Tropenholz mit außergewöhnlich breiten Bohlen und wolkiger, mehrfarbiger Zeichnung. Einzelstücke, die man nicht nachbestellen kann.

Teak

Warmer Goldton, sehr ölhaltig und dadurch besonders unempfindlich. Traditionell für Außenbereiche, innen wirkt es ruhig und hochwertig.

Mahagoni

Rötlich-braun, dicht, mit gleichmäßiger Zeichnung. Klassisch und formell.

Alle Holzarten mit aktuellen Preisspannen findest du auf der Seite Holzauswahl.


№ 07 · Harzfarbe

Die Farbe entscheidet über die Wirkung

Bei der Harzfarbe machen die meisten Menschen denselben Fehler: Sie wählen nach dem Musterstück, nicht nach dem Raum. Eine Faustregel hilft.

  • Klar lässt das Holz sprechen und ist nie falsch. Die sicherste Wahl.
  • Schwarz und Anthrazit verstärken den Kontrast und lassen die Platte grafischer wirken. Braucht einen Raum, der Kontrast verträgt.
  • Tiefblau und Petrol wirken auf Fotos spektakulär und im Alltag ruhiger, als man denkt. Gut zu Eiche und Esche.
  • Weiß und Milchig hellen auf und passen zu skandinavischen Räumen.

Im Konfigurator siehst du jede Kombination aus Holzart und Harzfarbe direkt in der Vorschau.

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